Partnervermittlung gesetz schweiz


Liebesmakler hadern mit dem Gesetz PartnervermittlungLiebesmakler hadern mit dem Gesetz Seit dem Jahr sind Partnersuchende gesetzlich besser geschützt.

Doch die Bestimmungen werden von manchen Vermittlern ignoriert. Kommentare Im Nachhinein kann sie sich nicht mehr erklären, weshalb sie sich zum Vertrag überreden liess und Franken bezahlte. Name von der Redakton geändert. Daraufhin hatte sie vom Partnervermittler Marc Hiltbrand einen Anruf bekommen und sich mit seinem Besuch einverstanden erklärt.

Und er machte mir partnervermittlung gesetz schweiz Angst, als er mich fragte, ob ich denn für den Rest meines Lebens allein sein wolle. Er mache das immer so, habe Hiltbrand ihr Zögern unter den Tisch gewischt.

Und dann sei er schnurstracks zur Bank gegangen und habe Franken von ihrem Konto abgehoben. Sie kündigte den Partnervermittlungsvertrag umgehend und forderte ihr Geld zurück. Doch die Franken waren bis zum Redaktionsschluss dieser Beobachter-Ausgabe nicht partnervermittlung gesetz schweiz ihr eingetroffen.

Marc Hiltbrand ist kein Partnervermittlung gesetz schweiz. Die Beschwerdeliste ist lang: Sobald der Vertrag unterschrieben war, zog Hiltbrand sofort das Geld ein — meist in der Grössenordnung von Franken.

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Die in der Folge unterbreiteten Vorschläge entsprachen oft nicht den Wünschen und Vorstellungen, die die Frauen im Gespräch formuliert hatten. Wenn die Frauen den Vertrag kündigten, reagierte Hiltbrand oft schleppend oder gar nicht. Manchmal versuchte er, sie zu einer Partnervermittlung gesetz schweiz des Vertrags zu überreden. Manchmal versprach er, Geld zurückzuzahlen.

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Das passierte im besten Fall aber erst Monate später — nach wiederholten Mahnungen. In seinen Abrechnungen verlangte er selbst bei kürzester Vertragsdauer hohe Honorare. Zudem stellte er Inserate in Rechnung, ohne Auftragsbelege dafür geliefert zu haben. Mindestens beim ersten Punkt — beim sofortigen Einziehen des Geldes — verstösst Hiltbrand inzwischen gegen das Gesetz.

Denn seit dem 1. Januar gelten neue Vorschriften zur Partnervermittlung, die die Partnersuchenden rechtlich besser stellen.

Manche verlangen eine Kündigung per Fax

So darf ein Institut erst eine Vorauszahlung entgegennehmen, wenn das siebentägige Rücktrittsrecht abgelaufen ist siehe Kasten auf der dritten Seite. Hiltbrand räumt ein, dass er neue, gesetzeskonforme Verträge fragen zum kennenlernen freundin rechtzeitig bereitgehabt habe. Dieses enthält zwar tatsächlich das siebentägige Rücktrittsrecht.

Und es ist auch festgehalten, dass das Honorar nicht sofort zu bezahlen ist.

Aber es fehlen weiterhin die vorgeschriebene genaue Beschreibung der Leistung mit Preisangabe sowie die Zahlungsbedingungen. Und für den Fall einer vorzeitigen Kündigung listet der Vertrag fixe Kostenfolgen auf, statt nach geleistetem Aufwand abzurechnen.

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Der neue Vertrag ist nicht gesetzeskonform. Das Partnervermittlungsinstitut Hiltbrand ist nicht das einzige, das sich nicht an die neuen gesetzlichen Vorschriften hält.

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Telefonisch lässt Kurt R. Deren Geschäftsleiterin, Gisela Kitzing, ist überrascht: Er scheint uns falsch beraten zu haben.

Jederzeitige Kündigungsmöglichkeit besteht immer

Die Firma behauptet zwar gegenüber dem Beobachter, sie habe schon vor dem 1. Januar die neuen gesetzlichen Bestimmungen eingehalten. Doch auch hier belegt eine Beratungsanfrage, dass das nicht stimmt. Auch sie haben — gemäss Partnervermittlung gesetz schweiz beim Beobachter — in der einen oder andern Form gegen die neuen Bestimmungen verstossen, finden es aber nicht nötig, dazu Stellung zu nehmen.

Das macht das Fazit für Partnersuchende einfach: Es ist auch nicht nötig, mit solchen Firmen einen Vertrag abzuschliessen.

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Denn wer Gesetzesbestimmungen nicht einhält, verdient kein Vertrauen. Prüfen Sie den Vertrag! Bis zum 1. Januar existierte im Obligationenrecht nur eine einzige Bestimmung zur Ehe- und Partnervermittlung, nämlich Artikel Als man das Gesetz so formulierte, herrschte die Ansicht, dass eine Ehevermittlung gegen Geld mit dem sittlichen Charakter der Ehe unvereinbar sei. In der Praxis jedoch wirkte sich diese Bestimmung für die Kundschaft von Partnervermittlungsinstituten nachteilig aus: Die Institute verlangten hohe Vorauszahlungen, die partnervermittlung gesetz schweiz in keinem Verhältnis zu den Leistungen standen.

Und Rückforderungen wegen ungenügender Leistung erwiesen sich oft als illusorisch. Dank den neuen Bestimmungen Artikel a bis h des Obligationenrechts sind Kunden rechtlich besser geschützt — vor allem durch verbesserte Information.

Diese wird erreicht, indem das Gesetz vorschreibt, was der Vertrag mindestens enthalten muss: Namen und Wohnsitz der Vertragsparteien genaue Beschreibung der Leistungen mit detaillierten Preisen und Laufzeit Zahlungsbedingungen Rücktrittsrecht innerhalb von sieben Tagen nach Erhalt des unterschriebenen Vertrags.

Verbot für das Institut, vor Ablauf dieser sieben Tage eine Vorauszahlung entgegenzunehmen Recht der Kundin oder des Kunden, den Vertrag jederzeit zu kündigen — mit entsprechender Partnervermittlung gesetz schweiz partnervermittlung gesetz schweiz geleisteten Aufwands.

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Fehlt eine dieser Angaben, ist der Vertrag ungültig. Zudem muss er schriftlich abgefasst sein. Gemäss neuem Recht tritt der Partnervermittlungsvertrag für den Kunden erst sieben Tage nach Erhalt eines beidseitig unterzeichneten Vertragsdoppels in Kraft.

Innerhalb dieser Frist kann er den Rücktritt erklären — und zwar ohne Begründung und ohne Entschädigung. Der Rücktritt muss schriftlich erfolgen, am besten eingeschrieben.

August